SPD vor Ort: Notarztversorgung im Rhein-Lahn-Kreis in den Blick genommen

Pressemitteilung

Nachdem in den vergangenen Wochen die Medien vermehrt über das Thema Notarztversorgung berichtet haben, hat die SPD im Kreis ein Fachgespräch mit Dr. med. Hans Jaeger von der Rescue GbR in Singhofen geführt. Landrat Frank Puchtler, Fraktionsvorsitzender Carsten Göller und Parteivorsitzender Mike Weiland habe sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der notärztlichen Versorgung informieren lassen. Erfreulich ist, dass die Abmeldungen der Notarztstandorte in Singhofen und Diez gegen Null tendieren. "Die beiden Standorte in unserem Kreis sind damit gut aufgestellt", waren sich Göller und Weiland nach dem Gespräch einig.

Darüber hinaus gibt es in Bad Ems, Braubach, Diez, Katzenelnbogen, Nassau und Nastätten Rettungswachen von denen aus Rettungswagen zu ihren Einsätzen starten. Im Zuge der Gespräche zum notwendigen Neubau der Rettungswache in Nassau hatte die SPD-Kreistagsfraktion Landrat Puchtler um eine umfassende Darstellung der Situation der Wachen gebeten. Im Rahmen einer Kreisausschusssitzung haben der Landrat und das Deutsche Rote Kreuz, Träger der Rettungswachen, einen umfassenden Überblick über die derzeitige Situation und die in Zukunft anstehenden Baumaßnahmen gegeben. Bei allen Maßnahmen unterstützt der Kreis die Umbau- und Sanierungsarbeiten auch finanziell. Auch in diesem Bereich ist der Kreis somit gut aufgestellt. "Es ist aber wichtig, dass die Rettungswachen kontinuierlich auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden, daher wird die SPD auch in Zukunft erforderliche Sanierungen oder Neubauten unterstützen", erklärte Fraktionsvorsitzender Göller nach dem Termin in Singhofen.

 

Problematisch sind für einige Gemeinden im Kreis die Lage der Standorte und die zurückzulegenden Strecken. Insbesondere dann, wenn Umleitungsstrecken oder das Wetter Straßen unpassierbar machen. Die Kreis-SPD will die Situation weiter beobachten und wäre bei nachgewiesenem Bedarf auch für zusätzliche Standorte offen. Um das Rettungswesen zu ergänzen und gerade die wichtigen ersten Minuten nach einem Unfall oder Herzinfarkt zu überbrücken, sprechen sich Göller und Weiland für die Beschaffung von Defibrilatoren in den Gemeinden aus und für den weiteren Aufbau von First-Responder-Gruppen im Kreis. Defibrilatoren können beispielsweise über das LEADER-Projekt bezuschusst werde und First-Responder-Einheiten können in den Brand- und Katastrophenschutz effektiv eingebunden werden.

 

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