Kreisstraße 67 Friedrichssegen-Frücht geht auf die Zielgerade

Pressemitteilung

Ende Oktober sollen die Arbeiten an der Kreisstraße 67 von Friedrichssegen nach Frücht beendet sein. Die SPD um ihren Kreisvorsitzenden Mike Weiland und dessen Vorgänger und heutigen Landrat Frank Puchtler sowie der Landtagsabgeordnete Roger Lewentz haben das Projekt über viele Jahre hinweg begleitet und immer wieder Gespräche geführt, wenn es irgendwo geklemmt oder die Bürgerinnen und Bürger die Geduld verloren haben. Denn viele behördliche Schritte mussten erledigt werden, bevor mit dem Bau am 18. September letzten Jahres begonnen werden konnte. „Das Ergebnis kann sich schon jetzt mehr als sehen lassen, obwohl die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind“, betonen Mike Weiland und Roger Lewentz. Bei aller Planungszeit sei es nun abschließend das Ergebnis, das zähle, denn für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sei der Ausbau lange überfällig gewesen.

 

Die Gesamtausbaustrecke beläuft sich auf rund 2.800 Meter. Nach einer durch den Winter beeinflussten Pause, laufen die Arbeiten nun seit Mitte Februar. Die Kosten betragen rund etwa 1.950.000 Euro brutto mit 65 % Zuwendung des Landes. Derzeit sind von der Gesamtstrecke etwa 2.300 Meter bis auf die Schutzplanken fertiggestellt. Die 3-zeilige Rinne von 2.400 Metern sowie die Entwässerungsarbeiten sind ebenfalls abgeschlossen. Die Restarbeiten konzentrieren sich jetzt auf die letzten etwa 500 Meter kurz vor Friedrichsegen. „Hier sind noch etwa 230 Meter Bordstein und Rinne herzustellen, etwa 50 Meter Flach-Bordstein zu kleben und rund 20 Meter Gabionen im Kurvenbereich zu setzen“, hat Mike Weiland vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez erfahren. Abschließend werden auf diesen verbleibenden 500 Metern Tragschicht mit Ausgleich und die Decke eingebaut. Weiterhin werden nun auf der Gesamtstrecke auch Zug um Zug die Schutzplanken hergestellt. „In den Herbstferien soll der Kanal auf etwa 70 Metern in der Straße „In der Ahl“ unter halbseitiger Sperrung ausgetauscht werden“, kündigen der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau Uwe Bruchhäuser und dessen Erste Beigeordnete Gisela Bertram an. Danach stehen dann lediglich noch begleitende Arbeiten, wie Bankette herstellen oder das Einfassen von Ausläufen an. „Sicher war ein ganzes Jahr Vollsperrung mit Umwegen für die Bürgerinnen und Bürger nicht ganz einfach“, befinden Landrat Frank Puchtler und die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Marlene Meyer. Alle Verkehrsteilnehmer wollen jedoch auf intakten, gut ausgebauten und sicheren Straßen fahren. Daher müssten sowohl der LBM als auch die Politik einerseits dafür sorgen, dass es im Kreis mit den Straßensanierungen zügig weitergehe und Umleitungen seitens des LBM immer nur auf das nötige Maß beschränkt würden, so SPD-Kreisvorstandsmitglied Robert Gensmann abschließend.

 

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