SPD vor Ort: Kreis-Wirtschaft in den Blick genommen - Mehr kleine Unternehmen ins Netz bringen

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Im Rahmen der Reihe "SPD vor Ort" haben sich die SPD-Kreistagsfraktion und mehrere SPD-Bürgermeister mit Tanja Steeg, der Wirtschaftsförderin des Kreises ausgetauscht. Die SPD im Kreis ruft dazu auf, mehr kleine Unternehmen aus der Region mit eigenen Angeboten ins Internet zu bringen. Unterstützungs- und Beratungsangebote sollen ausgebaut werden. "Das ist ein Aufruf, der nicht nur im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu sehen ist, sondern als eine generelle Zukunftsfrage gesehen werden muss", so Fraktionsvorsitzender Carsten Göller nach der Sitzung.

Steeg berichtete der Runde zunächst über aktuelle Entwicklungen rund um die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (WFG) und dem laufenden Programm. Seit Frühjahr 2020 steht natürlich die gesamte Wirtschaft im Kreis im Zeichen der Pandemie. Derzeit leiden vor allem der Einzelhandel und die Gastronomie unter der andauernden Lage. Gleichwohl konnte Steeg auch berichten, dass viele Unternehmer die Krisenzeit nutzen und ihre Unternehmen für die Zukunft aufstellen wollen. Die WFG berät dabei strategisch und kann auch in Form von Investitionskostenzuschüssen aktiv helfen. Für 2021 sind bereits ca. 60.000 Euro als Zuschüsse zugesagt worden. Um Einzelhandel und Gastronomie für die Zeit nach dem Lock down zu unterstützen, werden in Kürze neue Standortporträts in Videoform vorbereitet. Ziel sollen kurze Videos sein, die beispielsweise auch im Internet werbewirksam eingesetzt werden können.

Wie man vor allem kleine lokale Unternehmen ins Netz bringen kann, wurde in der Runde breit erörtert. Fraktionsmitglied Evelin Stotz hat berichtet, dass in den Firmen oder Gaststätten vielfach der Wunsch besteht online zu gehen, aber das nötige Fachwissen im Unternehmen nicht direkt vorhanden ist. Um genau in solchen Fällen zu helfen, hat der Bürgermeister der VG Bad Ems-Nassau, Uwe Bruchhäuser, von einer Initiative in seiner Verbandsgemeinde berichtet. Die VG BEN bietet gezielt Runde zu solchen Themen an und unterstützt so die lokalen Unternehmen. Es wurde von Seiten der SPD auch angeregt, dass die WFG über ihre Instrumente und Plattformen die Thematik aufgreift.

 

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