60 Minuten SPD in Diez: Rhein-Radweg wird bis zur BUGA 2029 lückenlos sein

Pressemitteilung

Der Rhein-Radweg wird bis zur BUGA 2029 im rheinland-pfälzischen Teil entlang der Bundesstraße 42 komplett fertig gestellt sein. Dies gab der Leiter des Landesbetriebs Mobilität Diez (LBM), Lutz Nink, jetzt bei der Veranstaltung 60 Minuten SPD zu den Straßenbaumaßnahmen im Rhein-Lahn-Kreis, die auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland in der Grafenstadt stattfand, bekannt. „Damit hat der LBM einerseits die touristische Entwicklung des Kreises, vor allem aber die Bedeutung der BUGA für unsere Heimat fest im Blick und bis dahin müssen alle Behörden zum Wohle der Menschen und der Weiterentwicklung der Region an einem Strang ziehen“, betont Mike Weiland.

In seiner Begrüßung war Mike Weiland zunächst auf die für den Kreis erfreuliche Prognos-Studie eingegangen. Unter 401 Landkreisen und kreisfreien Städten bundesweit belegt der Rhein-Lahn-Kreis den 95. Platz, was bescheinigt, dass man im Kreis gut leben kann. Hierzu gehören nach Ansicht von Mike Weiland aber auch eine intakte Infrastruktur und ein entsprechend ausgebautes Straßennetz. Die Bürgerumfrage der SPD im vergangenen Jahr habe gezeigt, dass hier große Erwartungen der Menschen vorhanden seien. Als Kreispartei könne er an der Aufstellung und Abarbeitung des Kreisstraßenbauprogramms mitwirken. Hier seien im aktuellen Haushalt für den ÖPNV, den Kreisstraßenbau sowie die Beförderung der Kinder zu Kitas und Schulen, also die Mobilität insgesamt, rund 17,3 Mio. Euro veranschlagt. Darüber hinaus habe die SPD maßgeblich dafür gesorgt, dass zusätzlich zu diesem 5-jährigen Programm, in das aufgrund der nur dann möglichen Landesbezuschussung für die Sanierung nur Straßen mit einer sehr schlechten Bewertung aufgenommen werden können, darüber hinaus ein so genanntes Kleinmaßnahmenprogramm mit 500.000 Euro pro Jahr im Rahmen der Straßenunterhaltung aufgelegt worden ist. „Damit ist der Kreis in der Lage, die Straßensituation schneller zu verbessern“, so Weiland. In diesem Zusammenhang lehnte Mike Weiland für die SPD noch einmal Abstufungen von Kreisstraßen zu Ortsstraßen entschieden ab.

Lutz Nink erläuterte in seinem Impuls zunächst die Zuständigkeiten des LBM Diez: Mit insgesamt 337 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 233 im Außen- und 104 im Innendienst, sei man an verschiedenen Standorten mit der Niederlassung, den Straßenmeistereien und der Zentralwerkstatt für 418 km Bundes-, 859 km Landes- und 1.177 km Kreisstraßen zuständig. Hierbei gehe es neben der Unterhaltung, also Räumen im Winter, Mähen im Sommer und Reinigen über das gesamte Jahr, insbesondere auch um die Instandsetzung, Erneuerung sowie Planung und Neubau von Straßen. Das Bauvolumen habe sich 2019 mit 59,1 Mio. Euro von 2018 mit 43,9 Mio. Euro bzw. 2017 mit 45,2 Mio. Euro enorm nach oben entwickelt, was unter anderem den großen Baumaßnahmen des Umgehungstunnels Diez und der Ortsumgehung Miehlen-Marienfels entgegen komme. Beim Planungsvolumen sieht es ähnlich aus. „Hier haben wir für 2019 einen Ansatz von 3,7 Mio. Euro gegenüber 3,1 Mio. Euro im Jahr 2018 bzw. 3,5 Mio. Euro in 2017“, erläuterte Lutz Nink.

So dann ging der Amtsleiter auf die aktuellen Baumaßnahmen im Rhein-Lahn-Kreis ein.  Im Bereich der Bundesstraßen läuft seit Winter 2018 die Sanierung der Koppelsteinbrücke an der B 42 bei Lahnstein. An der B 260 läuft seit dem 2. Halbjahr 2018 die Engpassbeseitigung und Sanierung der Ortsdurchfahrt in Nassau-Scheuern. Weiterhin erfolgt seit Sommer 2018 bis Frühjahr 2019 die Sanierung der B 417 zwischen Laurenburg und Holzappel. Der Neubau des Tunnels Diez liege voll im Zeitplan und sei von 2017 bis 2021 vorgesehen. Dies wurde von der Diezer SPD-Stadtbürgermeisterkandidatin Annette Wick als das für die Grafenstadt wichtigste Straßenbauprojekt absolut begrüßt. Im Frühjahr/Sommer 2019 soll der so genannte Kopfbalken an der B 42 / Roßsteinkurve Richtung Kaub erneuert werden. Ab Frühjahr erfolgt zudem die Sanierung der Ortsdurchfahrt Niederneisen/Flacht an der B 54 und die B 274 wird im Bereich der Ortsdurchfahrt Holzhausen sowie der freien Strecke in den Sommerferien saniert. „Wir versuchen Maßnahmen, die mit Sperrungen und Umleitungen verbunden sind, immer in Ferienzeiten zu legen, damit der Schulbusverkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird“, so Lutz Nink. Der Amtsleiter warb jedoch gleichzeitig, dass wenn Bürger auf sanierten Straßen fahren wollten, dies auch in den Bauphasen zur Herstellung solcher Straßen mit Beeinträchtigungen im laufenden Verkehr einhergehe.

Im Bereich der Landesstraßen sind die Erneuerung der Ortsdurchfahrt an der L 329 in Arzbach bis Mitte 2019, die Ortsdurchfahrt der L 334 in Dahlheim ab Ende 2019/Anfang 2020 sowie der L 335 in Braubach nach Abschluss der Sanierung der Koppelsteinbrücke, also etwa ab Herbst, vorgesehen. Die Ortsumgehung Miehlen-Marienfels (ebenfalls L 335) befindet sich im Bau und soll bis 2022 fertiggestellt werden.

Das Kreisstraßenbauprogramm sieht für dieses Jahr die K 40 von Kördorf nach Herold ab Mitte 2019 vor. Die K 55 von der Ortsdurchfahrt Mudershausen bis Bornscheuer soll vom Frühjahr bis Ende 2019 erneuert werden. Die K 67 von Friedrichssegen bis Frücht befindet sich im Bau und soll Ende des Jahres fertig sein. Gleiches gilt für die K 90 bei Reichenberg inklusive Ortsdurchfahrt.

In Planung befinden sich derzeit die weiteren Abschnitte des Rhein-Radweges inklusive der Ortsdurchfahrten Osterspai und Kestert sowie die Abschnitte Kestert-Ehrenthal, Wellmich bis zur Fähre sowie vom Fähranleger bis zum Loreley-Hafen. „Wir gehen hier von rund 35 Mio. Euro aus, die bis zur BUGA verbaut sein sollen“, so Lutz Nink als eine Hauptbotschaft der Veranstaltung. Weiterhin befinden sich die B 54 (Ortsumgehung Flacht-Niederneisen) sowie die B 417 (3. Bauabschnitt Altendiez-Hirschberg) in Planung.

Bei den Landesstraßen plant der LBM gerade die L 318 (Ausbau Birlenbach bis Schönborn), die L 334 (Wellmicher Bachtal), die L 335 (2. Bauabschnitt Dachsenhausen-Braubach) sowie die L 335 (Ortsumgehung Braubach).

SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender Dennis Lenau (Balduinstein) begrüßte, dass der LBM eine Lösung im Zuge der Planung der K 25 (Lahnbrücke Balduinstein) gefunden habe. Zunächst werde die neue Brücke gebaut und dann erst die alte abgerissen, so Lutz Nink. Abschließend ging Lutz Nink noch auf die Mittelrheinbrücke ein. Das Raumordnungsverfahren sei gestartet und werde nun mit Hochdruck vorangebracht. Im Zuge dessen gibt es auch eine Umweltverträglichkeitsstudie sowie die Erhebung der Verkehrszahlen. „Hier liegt der LBM sowie das Land, das sich im Übrigen nach einigen unnötigen Verzögerungen bzw. politischen Diskussionen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis sehr zu Kompromissen hat hinreißen lassen, um das Projekt voranzubringen, etwa mit der Kostenübernahme von 659.000 Euro für das Raumordnungsverfahren, nun voll im Zeitplan“, erklärte SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland abschließend. Die SPD halte hier am Standort St. Goarshausen-Wellmich fest, denn das erwarten die Menschen und die Unternehmen des Kreises.

 

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