Konferenz im Blauen Ländchen behandelte regionale Themen

Programmatisches

Wo stehen wir in unserer Region? Was gibt es für Perspektiven? Wie ist die weitere Entwicklung? Diese zentralen Fragen warf der Landtagsabgeordnete Frank Puchtler bei der Konferenz im Blauen Ländchen in Nastätten auf.

Über 100 Zuhörer waren der Einladung des heimischen Abgeordneten gefolgt, um sich zu informieren und um mit zudiskutieren. Für Puchtler steht außer Frage: "Das bürgerschaftliche Engagement ist der Kitt der Gesellschaft." Der Mut zu neuen Wegen sei gefordert, um das eine oder andere individuell zu lösen. Beispielhaft nannte er die Holzhackschnitzelheizungen. "Hier ist die Region gut aufgestellt."

"Einige Dinge sind bei uns auf einem guten Weg, wir haben aber auch Sorgen", sagte Bürgermeister Raimund Friesenhahn und sprach in diesem Zusammenhang die demografische Entwicklung an. So werde prognostiziert, dass das Wasser und die Kanalgebühren im Jahr 2050 um 300 wenn nicht sogar um 350 Prozent ansteigen. Als Ausweg nannte er die interkommunale Zusammenarbeit. Kooperationen müssen noch mehr intensiviert werden.
Mit dem Krankenhausneubau in Nastätten sei die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Was die Umgehungsstraße Marienfels-Miehlen betreffe, so habe der Rechnungshof die Kosten geprüft und akzeptiert. Nur noch zu einigen Punkten müsse Stellung bezogen werden mit dem Ziel, zügig die Planfeststellung, also Baurecht, zu erhalten.

Landrat Günter Kern plagt der defizitäre Haushalt in Höhe von 15 Millionen Euro. Ärgerlich sei es, dass es keinen Fingerzeig in Richtung Verbesserung gebe. "Frage ist, was kann ich künftig noch leisten?" Ungeklärt sei die Zukunft der Jobzentren nach dem 1. Januar 2011. Eventuell denkbar sei, dass der Kreis die Arbeitsvermittlung selbst in die Hand nimmt.
Um dafür zu sorgen, dass die Menschen hierbleiben, sei eine Rheinbrücke unerlässlich. Er hoffe, im Juni von der Unesco ein Votum für die Rheinquerung zu bekommen. Was nützt ein Welterbe, wenn dem die Rheinquerung entgegensteht, wollte ein Zuhörer wissen. Die Antwort von Kern: "Ohne das Welterbe wäre der Rheinsteig nie in der Qualität entstanden." Ähnlich verhalte es sich mit dem Radweg an der B 42, der zurzeit erstellt werde.

Heike Winter, Vorsitzende der SPD im Blauen Ländchen, war als Diskussionsleiterin weiter gefordert. Angesprochen wurden auch die Leerstände in den Dörfern. Es werde in der Form gegengesteuert, dass kaum noch Neubaugebiete ausgewiesen werden, sagte Puchtler. Deshalb würden vielmehr über das Dorferneuerungsprogramm Mittel für die Sanierung von Häusern bereitgestellt.

 

Homepage SPD Rhein-Lahn

 

WebsoziCMS 3.6.1.9 - 001029462 -

Aktuelle Nachrichten

12.06.2018 17:16 Eine Analyse der Bundestagswahl 2017 – „Aus Fehlern lernen“
Ich habe vor meiner Wahl zum Generalsekretär im Dezember zugesagt, dass ich im Rahmen von #SPDerneuern jeden Stein umdrehen werde. Dazu gehört es, Fehler zu erkennen, zu benennen und daraus zu lernen. Wir wollen besser werden, daran arbeiten wir. Deshalb habe ich dem Parteivorstand direkt nach meiner Wahl im Dezember 2017 eine externe und unabhängige

12.06.2018 13:09 152 Millionen Kinder müssen arbeiten
Am 12. Juni jährt sich der Welttag gegen Kinderarbeit zum 16. Mal. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich 2002 mit der Nachhaltigen Entwicklungsagenda 2030 der Vereinten Nationen dazu verpflichtet, bis 2025 alle Formen der Kinderarbeit zu beseitigen. „152 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren müssen Kinderarbeit verrichten. Fast die Hälfte von ihnen –

12.06.2018 13:07 Die westliche Welt kann sich auf Trump nicht verlassen
US-Präsident Trump schließt sich den Ergebnissen des G7-Gipfels doch nicht an. Dazu sagt SPD-Fraktionsvize Achim Post: Dieser US-Präsident verabschiedet sich von gemeinsamen Vereinbarungen, von Europa, von unseren Werten. „Die westliche Welt kann sich auf diesen Präsidenten nicht verlassen. Donald Trump kennt nur sich und seine Interessen, vor allem bei den US-Zwischenwahlen im November. Dieser US-Präsident verabschiedet sich gerade: von

Ein Service von websozis.info